Bamberger Symphoniker - Chefdirigent dirigiert Brahms und Dvořák

23,0056,00

Tickets
1 Kategorie
(Gelbe Farbe Saalplan)
56,00
2 Kategorie 49,40
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3 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
28,50
4 Kategorie 30,70
4 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
23,00

Beschreibung

Vorverkaufsstart der Einzelkarten für die Bamberger Symphoniker Saison 2022/2023 am 08.09.2022

»Ich habe so glückliche Stunden in Deiner wunderbaren Schöpfung gefeiert. Wie ist man von Anfang bis Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber!« Mit diesen Worten schwärmte Clara Schumann über die dritte Symphonie von Brahms, die er in den Ferien des Sommers 1883 in der Wiesbadener Region fertigstellte – in einem kreativen Prozess, wo er gerne am frühen Morgen spazieren oder schwimmen ging, um sich anschließend an den Schreibtisch oder das Klavier zu setzen. Diese Stimmung hat in der reizvollen Symphonie ihre Spuren hinterlassen – und auch Dvořák lobte die emotionalen Schönheiten: »Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf.« Brahms wiederum meinte neidisch über den Erfindungsreichtum seines Kollegen und engen Freundes: »Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle im Kopf. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.« Auf unseren Pulten liegt ebenfalls Dvořáks grandiose achte Symphonie. In dem 1889 auf seinem tschechischen Landsitz komponierten Werk hat er seiner schöpferischen Phantasie freien Lauf gelassen – entstanden ist eine faszinierend vielfältige Partitur, die ein Biograph als einen »Bilderbogen von lebensprühender Buntheit« beschrieb. Die beiden Symphonien rahmen ein sphärisches Stück des diesjährigen Jubilars György Ligeti ein, der einmal sagte: »Ich habe eine Vision, kein Dogma, kein fertiges System. Ich möchte bei keinem Resultat stehenbleiben. Ich halte mich offen für Einflüsse.« Das fiebrige »Lontano« aus dem Jahr 1967 wirkt wie ein utopisch-metaphysischer Ausflug mit sich allmählich entwickelnden Klangflächen. Ligeti gab den Tipp, man solle sich dabei vorstellen, aus dem grellen Sonnenlicht heraus in ein dunkles Zimmer zu gehen – wo man erst nach und nach Farben und Konturen wahrnimmt.

Jakub Hrůša Dirigent

Johannes Brahms Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90
György Ligeti Lontano
Antonín Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88

 

 

Veranstaltungsort

Konzerthalle / Joseph-Keilberth-Saal
Mußstr. 1

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