Bamberger Symphoniker - Jan Mráček spielt Strawinski

23,0056,00

Tickets
1 Kategorie
(Gelbe Farbe Saalplan)
56,00
2 Kategorie 49,40
3 Kategorie 39,50
3 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
28,50
4 Kategorie 30,70
4 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
23,00

Beschreibung

Vorverkaufsstart der Einzelkarten für die Bamberger Symphoniker Saison 2022/2023 am 08.09.2022

Nietzsche) Wir präsentieren eine 1963 uraufgeführte Klangskulptur, die mit dem Zufall spielt und sich um die Erschöpfung von Mechanik dreht. Ein unglaublich faszinierendes Musikexperiment von Ligeti, der den Kopf voller Ideen hatte: Auf der Bühne befinden sich 100 Metronome, die von einigen Musikern in Gang gesetzt werden – um dann wacker vor sich hinzuticken, erst im irrwitzigen Durcheinander, bald zunehmend in Einzelstimmen, bis am Ende das ausdauerndste Metronom alleine übrig bleibt. Strawinski, ebenso wie Ligeti ein musikalischer Revolutionär, meinte einmal über seinen schöpferischen Impuls: »Man knüpft an eine Tradition an, um etwas Neues zu machen.« Für sein 1931 komponiertes Violinkonzert griff er auf die Barock-Epoche zurück – würzte seine Musik aber trotzig mit launenhaften Zutaten aus der Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts. Als Solisten für dieses spannende Werk begrüßen wir den tschechischen Geiger Jan Mráček, der 2010 der jüngste Preisträger des Wettbewerbs des »Prager Frühlings« war und seitdem eine bemerkenswerte Karriere gemacht hat. Zum Abschluss spielen wir eine Komposition, in der Eduard Hanslick eine außergewöhnliche »Energie echt symphonischer Erfindung« vorfand. Brahms hatte seine letzte Schöpfung der Gattung im Sommerurlaub des Jahres 1885 vollendet. Noch vor der Meininger Uraufführung unter seiner Leitung löste sie bei der befreundeten Elisabeth von Herzogenberg Gedanken an Phänomene des Universums aus: »Je tiefer ich hineingucke, je mehr Sterne tauchen auf, je mehr einzelne Freuden habe ich, erwartete und überraschende, und umso deutlicher wird auch der durchgehende Zug, der aus der Vielheit eine Einheit macht.«

Jakub Hrůša Dirigent
Jan Mráček Violine

Igor Strawinski Konzert für Violine und Orchester D-Dur
György Ligeti Poème Symphonique für 100 Metronome
Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98

 

 

Veranstaltungsort

Konzerthalle / Joseph-Keilberth-Saal
Mußstr. 1

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung