Bamberger Symphoniker - Le sacre du printemps

23,0056,00

Tickets
1 Kategorie
(Gelbe Farbe Saalplan)
56,00
2 Kategorie 49,40
3 Kategorie 39,50
3 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
28,50
4 Kategorie 30,70
4 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
23,00

Beschreibung

Vorverkaufsstart der Einzelkarten für die Bamberger Symphoniker Saison 2022/2023 am 08.09.2022

Wir tauchen mitten hinein in das Zeitalter der schillernden Klangfarben, wo es mit der Devise von Victor Hugo hieß: »Die Kunst taugt nicht für Fesseln, Gängelbänder, Knebeln, sie sagt zum freien Mann: Geh, und entlässt ihn in jenen Garten der Poesie, in dem es keine verbotenen Früchte gibt.« 1897 schrieb Dukas seine legendäre Programmmusik: In der herrlichen Vertonung der gleichnamigen Goethe-Ballade will der Zauberlehrling einmal selbst Schöpfung spielen und Herr über die Elemente sein. Übermütig ruft er den Spruch, der einen Besen dazu bringt, zum Fluss zu laufen und Wasser zu holen. Aber er findet nicht die Mittel, um das von ihm angezettelte Riesenchaos und die drohende Sintflut wieder zu zähmen – bis der Hexenmeister das groteske Treiben mit der richtigen Formel beendet. Verführerische Sinnesklänge bieten die hochromantischen Lieder von Berlioz: Der 1856 orchestrierte Zyklus »Les nuits d’été« beruht auf einer Gedichtsammlung von Théophile Gautier mit dem durchaus widersprüchlichen Titel »La comédie de la mort«. Und so schwelgen diese grandiosen »Sommernächte« zwar zuweilen auch in Liebeswonnen mit betörenden oder unbefangen-duftigen Klängen – doch das Hauptaugenmerk zentriert sich auf eine dunkle Mitte rund um Trennung und Tod, auskomponiert als elegisch-pathetische Schilderungen eines gequälten Geistes. Völlig entfesselt geht es dann in Strawinskis berühmten rituellen Naturbeschwörungen aus dem Jahr 1913 zu: »Le sacre du printemps« dreht sich um das »Geheimnis des großen Impulses der schöpferischen Kräfte«. Das musikalische Geschehen basiert auf heidnischen Bildern: Um den Gott des Frühlings freundlich zu stimmen, wird ein Mädchen geopfert und letztlich wie ein Samenkorn »im Schoß der Erde geborgen« – das Ganze vertont durch eine wahre Orgie des Rhythmus.

Krzysztof Urbański Dirigent
Katharina Magiera Mezzosopran

Paul Dukas »Der Zauberlehrling«
Hector Berlioz Les nuits d’été op. 7
Igor Strawinski Le Sacre du Printemps

 

 

Veranstaltungsort

Konzerthalle / Joseph-Keilberth-Saal
Mußstr. 1

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung