Bamberger Symphoniker - Jakub Hrůša und Genia Kühmeier

23,0056,00

Tickets
1 Kategorie
(Gelbe Farbe Saalplan)
56,00
2 Kategorie 49,40
3 Kategorie 39,50
3 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
28,50
4 Kategorie 30,70
4 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
23,00

Beschreibung

Vorverkaufsstart der Einzelkarten für die Bamberger Symphoniker Saison 2022/2023 am 08.09.2022

Live-Übertragung auf www.medici.tv

»Frauen, ihr Engel der Erde! Des Himmels lieblichste Schöpfung! Ihr seid der einzige Strahl, der unser Leben erhellt.« (Alphonse de Lamartine) Wir starten mit dem bedeutungsschweren Adagietto aus Mahlers fünfter Symphonie, das 1901 durch die aufblühende Liebe zu seiner späteren Frau Alma inspiriert wurde: Ein musikalischer Heiratsantrag mit Streichern und Harfe – und ein betörend schönes Werk, das aber durch einige nostalgische Töne genauso ein eindringliches Weltschmerz-Stück ist. Wie viele große Komponisten hatte auch Richard Strauss eine starke Frau an seiner Seite – die Sängerin Pauline, für die er zahlreiche Vokalwerke komponierte. Seine »Vier letzten Lieder« schwelgen in einem Tonfall von Abschied. Sie entstanden 1948 auf Texte von Hesse und Eichendorff zu einer Zeit, als Strauss seine Welt nach dem Krieg in Trümmern liegen sah, außerdem von Krankheit geplagt und wie in der finalen Gedichtzeile »wandermüde« war. Tiefe Trauer kann zwar oft die Kreativität bis zum Keim ersticken, jedoch durchaus neue schöpferische Energien wecken – wie das emotionale Finalstück ebenfalls beweist: Ein »Werk übermenschlicher Kraft« aus der Feder von Josef Suk, dessen Leben eng mit Dvořák verbunden war. Er wurde nicht nur sein Meisterschüler, sondern bald zum Freund und Schwiegersohn – denn er verliebte sich in dessen Tochter Otylka. Doch das Glück wurde durch den Tod Dvořáks 1904 und dann auch noch durch den tragisch frühen Tod von Otylka nur vierzehn Monate später zerstört. Zur Überwindung des Traumas und im Gedenken an diese für ihn so wichtigen Menschen schrieb Suk die ergreifende Symphonie »Asrael« – und meinte dazu: »Solch ein Unglück zerstört entweder einen Menschen oder trägt alle schlafenden Kräfte in ihm an die Oberfläche. Die Musik hat mich gerettet.«

Jakub Hrůša Dirigent
Genia Kühmeier Sopran

Gustav Mahler Adagietto aus der Sinfonie Nr.5 cis-Moll
Richard Strauss »Vier letzte Lieder«
Josef Suk »Asrael« Symphonie Nr. 2 c-Moll op. 27

 

 

Veranstaltungsort

Konzerthalle / Joseph-Keilberth-Saal
Mußstr. 1

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