Bamberger Symphoniker - Jakub Hrůša dirigiert Brahms, Ligeti und Dvořák

23,0056,00

Tickets
1 Kategorie
(Gelbe Farbe Saalplan)
56,00
2 Kategorie 49,40
3 Kategorie 39,50
3 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
28,50
4 Kategorie 30,70
4 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
23,00

Beschreibung

Vorverkaufsstart der Einzelkarten für die Bamberger Symphoniker Saison 2022/2023 am 08.09.2022

Dvořák sagte über Schöpfungsprozesse: »Einen schönen Gedanken zu haben, ist noch nichts so Besonderes. Aber einen Gedanken hübsch durchführen und etwas Großes daraus zu machen, das ist das Schwerste, das gerade ist – Kunst.« Mit seiner 1893 in Amerika komponierten Symphonie ist ihm wahrlich »etwas Großes« gelungen: In dem schwelgenden Werk sind zwar Indianergesänge und Gospeltöne eingeflochten, die Atmosphäre ist allerdings weitgehend tschechisch – wodurch es als »Ausdruck seiner Liebe zur Heimat in der Ferne« bezeichnet wird. Brahms meinte einmal anerkennend über Dvořák: »Ich möchte vor Neid aus der Haut fahren über das, was dem Menschen so ganz nebenbei einfällt.« Aber Brahms war natürlich selbst ein Meister des Ideenreichtums. Sein symphonischer Gipfelpunkt entstand in den Ferien der Jahre 1884/1885 im österreichischen Mürzzuschlag. Die Themen sind in der genialen Symphonie wie lebende Organismen in fortwährender Wandlung – schon ein Zeitgenosse schwärmte über die anspruchsvolle Klangarchitektur: »Der geradezu packende Zug des Ganzen, die Dichtigkeit der Erfindung, das wunderbar verschlungene Wachstum der Motive noch mehr als der Reichtum und die Schönheit einzelner Stellen, haben mir’s geradezu angetan.« Eine Schöpfung der besonderen Art gibt es zwischen diesen bedeutenden Symphonien, denn wir lassen 100 Metronome ticken: Ligetis »Poème symphonique« entstand 1962 als Persiflage in einer Phase, wo das romantische Riesenorchester als nicht mehr zeitgemäß galt. Zudem war die Tondichtung als bewusster Angriff des Zufalls  auf penibel durchkalkulierte Werke gedacht. Die berühmte Komposition ist eine fesselnde Klangerfahrung und darüber hinaus eine Art Vergänglichkeitspoem über Zeit und Pulsschlag – führt es doch von der rauschenden Klangwelle bis zum sanften Austicken.

Jakub Hrůša Dirigent

Antonín Dvořák Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
György Ligeti Poème Symphonique für 100 Metronome
Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98

 

 

Veranstaltungsort

Konzerthalle / Joseph-Keilberth-Saal
Mußstr. 1

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