Bamberger Symphoniker - Jonathan Nott dirigert Mahlers 5. Symphonie

23,0056,00

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(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
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(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
23,00

Beschreibung

Vorverkaufsstart der Einzelkarten für die Bamberger Symphoniker Saison 2022/2023 am 08.09.2022

Unter der Leitung unseres ehemaligen Chefdirigenten Jonathan Nott tauchen wir in tiefgründige musikalische Welttheater ein – von Komponisten, die ganz eigene Universen kreierten, um ihre Gedanken und auch jede Menge Kummer in Tönen einzufangen. Der 1935 in Estland geborene Arvo Pärt schafft dies mit seinem kontemplativen »Tintinnabuli-Stil« – in dem er oft die Zeit der gregorianische Gesänge reflektiert, die er als »Musik mit Seele« bezeichnet. Sein populäres Werk »Fratres« zelebriert die brüderliche Eintracht: Es wirkt wie eine von Kerzen erleuchtete Prozession mittelalterlicher Mönche. Auf dieses »unaufhörliche Gebet« folgt eine musikalische Bewältigung aus der Feder des Ungarn György Kurtág: Das dunkel-obsessive Stück »Grabstein für Stephan« von 1989 ist eine Komposition voller elementarer Wucht. Es entstand als klingende Gedenktafel für den Ehemann einer Psychologin, die Kurtág einst aus einer schöpferischen Lethargie geholfen hatte, in der er »bis zur Verzweiflung« empfand, »dass es in der Welt nichts Wahres gäbe« und wo er lange »keinen Halt in der Wirklichkeit finden konnte«. Auch Mahler haderte häufig mit dem Geschehen um sich herum und beschäftigte sich mit den »Fragen nach Gott, nach dem Sinn und dem Ziel unserer Existenz« sowie nach dem »Warum in der ganzen Schöpfung«. Wir spielen seine fünfte Symphonie von 1902: Zahlreiche Stürme werden in diesem weltumspannend-vielseitigen Werk durchlebt. Doch inmitten der Turbulenzen erklingt mit dem Adagietto ein überirdisch wirkender Satz, der besonders durch Viscontis Filmklassiker »Tod in Venedig« berühmt wurde – und die nostalgisch-schmerzhaften Klänge weisen deutlich eine Nähe zur Transzendenz des von Mahler vertonten Rückert-Liedes »Ich bin der Welt abhanden gekommen« auf.

Jonathan Nott Dirigent

Arvo Pärt »Fratres« für Streichorchester und Schlagzeug
György Kurtag »Grabstein für Stephan« op. 15c
Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 cis-Moll

 

 

Veranstaltungsort

Konzerthalle / Joseph-Keilberth-Saal
Mußstr. 1

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