Bamberger Symphoniker - Yefim Bronfman spielt Schumann

23,0056,00

Tickets
1 Kategorie
(Gelbe Farbe Saalplan)
56,00
2 Kategorie 49,40
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3 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
28,50
4 Kategorie 30,70
4 Kategorie Erm
(SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (ab GdB60) und wirtschaftlich Schwache (“SozCard”, GEZ-Befreiung o. ä.) – ein gültiger Ausweis ist bei Erwerb und Eintritt vorzulegen.)
23,00

Beschreibung

Vorverkaufsstart der Einzelkarten für die Bamberger Symphoniker Saison 2022/2023 am 08.09.2022

Der Schriftsteller Jean Giono war überzeugt: »Die Welt ist eine optimistische Schöpfung.« und nannte als Beweis: »Alle Vögel singen in Dur.« Passend zum Frühling bringen wir einige zwitschernde Vögel auf die Bühne und starten mit einer Komposition aus der finnischen Heimat unseres Gastdirigenten: Der 2016 verstorbene Einojuhani Rautavaara wurde oft von lustvoll-freigeistiger Kreativität angetrieben und schrieb 1972 seinen erfolgreichen »Cantus Arcticus« – ein neoromantisch-mystisches Stück, in dem Zuspielbänder mit Vogelstimmen eingesetzt werden. Wir präsentieren zudem ein Meisterwerk des Komponisten, über den Cocteau so schön sagte: »Vom musikalischen Standpunkt aus waren wir alle mitten im Impressionismus. Da, plötzlich, mitten in den zauberhaften Ruinen, wuchs der Baum Strawinski.« In dessen märchenhafter Partitur flattert der glitzernde Feuervogel durch einen magischen Garten. Schumann wurde ebenfalls von gefiederten Geschöpfen angeregt: Laut seiner Frau Clara war er »des festen Glaubens, Engel umschweben ihn, und machen ihm die herrlichsten Offenbarungen.« Yefim Bronfman taucht in die hochromantische Wunderwelt von Schumanns 1845 uraufgeführtem Klavierkonzert ein – in dem es eine Anspielung auf die Arie »In des Lebens Frühlingstagen« aus Beethovens »Fidelio« gibt. Der gefeierte südkoreanische Komponist Donghoon Shin meinte einmal, in seiner Kreativwerkstatt »alle Klänge des Universums hören zu können.« Unterschiedlichste Einflüsse sind für ihn der Nährboden für die schöpferische Arbeit. Sein nagelneues Orchesterwerk ist durch das politische Gedicht »Nineteen Hundred and Nineteen« des irischen Literaturnobelpreisträgers William Butler Yeats inspiriert – und stellt die »optimistische Schöpfung« in Frage, denn es reflektiert unsere gegenwärtig unruhigen Zeiten.

Osmo Vänskä Dirigent
Yefim Bronfman Klavier

Donghoon Shin Neues Werk für Orchester (Auftragskomposition der Bamberger Symphoniker mit dem Los Angeles Philharmonic und dem Seoul Philharmonic Orchestra)
Robert Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
Einojuhani Rautavaara »Cantus Arcticus« für Orchester und Tonband
Igor Strawinski Feuervogel-Suite Nr. 2, Fassung 1919

 

 

Veranstaltungsort

Konzerthalle / Joseph-Keilberth-Saal
Mußstr. 1

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