Kann denn Liebe Sünde sein? Queerness im Faschismus: Der Fall Bruno Balz – Premiere
Preise
| Kategorie | Bestand | Preis | Menge | |
|---|---|---|---|---|
| Vorverkauf | 100 vorrätig | €23,00 | ||
| Ermäßigt | Vorrätig | €20,80 | ||
| Fördermitglied | Vorrätig | €18,60 |
Beschreibung
Kann denn Liebe Sünde sein? Queerness im Faschismus: Der Fall Bruno Balz – Premiere
“Davon geht die Welt nicht unter
Sieht man sie manchmal auch grau
Einmal wird sie wieder bunter
Einmal wird sie wieder himmelblau”
Als der Librettist Bruno Balz 1941 den Klassiker “Davon geht die Welt nicht unter” für einen kommenden Propagandafilm schreibt, sitzt er gerade im Gefängnis. Die Gestapo hat ihn kurz vorher aufgrund seiner Homosexualität festnehmen lassen. Obwohl seine Texte in der Vertonung von Zarah Leander äußerst erfolgreich sind, darf sein Name nicht mehr öffentlich auftauchen. Fotos von ihm werden vernichtet und er wird gezwungen, eine heterosexuelle Ehe einzugehen.
Erst 1994 wird der §175 gestrichen und Homosexualität in Deutschland nicht mehr verfolgt. Seit 2001 können homosexuelle Paare eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Dennoch fühlen sich viele wieder zunehmend unsicher. Die politische Hetzjagd auf trans Personen in den USA, Brandanschläge auf queere Cafés in Berlin oder das vielfache Verbot von Pride-Marches sind nur die Spitze des Eisbergs. Personen, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen, sind wieder vermehrt körperlicher oder verbaler Gewalt ausgesetzt.
Der Blick in die Vergangenheit dient als mögliche Sicht in die Zukunft. In einer Mischung aus Musik und Monolog wird Bruno Balz durch den Sänger und Schauspieler Dominik Müller unter der Regie von Franziska Detrez neu auf die Bühne geholt. Anhand seines Falls lässt sich der Wandel von der offenen Gesellschaft in den 1920ern zum Faschismus der 30er und 40er Jahre nachvollziehen. Welche Erkenntnisse können wir daraus für die heutige Gesellschaft ziehen? In welcher Art von Gesellschaft wollen wir leben?
Fassung und Regie: Franziska Detrez
Schauspiel und Gesang: Dominik Müller
Termin: 25.09.2026, 20:00 Uhr
Ort: Theater rote Bühne, Vordere Cramergasse 11, 90478 Nürnberg
Standardversand
(Deutschland) Zustellung erfolgt innerhalb von 2 bis 4 Werktagen.
E-Ticket
Das E-Ticket wird Ihnen per Mail nach Vertragsabschluss zugestellt, es kann auch auf dem Smartphone gespeichert werden oder ausgedruckt werden.
Hinweis:
Der BVD Ticket ist nicht selbst Veranstalter der angebotenen Veranstaltung. Die Veranstaltung wird durch den Veranstalter durchgeführt, der auch Aussteller der Tickets ist. Der BVD Ticket hat es lediglich übernommen, die Tickets im Auftrag des Veranstalters zu vermitteln. Dieser Veranstalter hat zugesichert, dass er geltende Gesetze einhalten wird und nur Produkte und Dienstleistungen anbietet, die den geltenden Vorschriften des EU-Rechts entsprechen.
Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheidest du dich für eine Platzkategorie und wählst die Anzahl der gewünschten Tickets aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, du erhältst die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander.
Freie Platzwahl
bedeutet, dass du mit deinem Ticket entsprechend den örtlichen Gegebenheiten deinen Platz frei auswählen kannst. Es kann sich dabei um Sitzplätze, Stehplätze oder eine Teilbestuhlung ohne Sitzplatzanspruch handeln.
Stornierung / Umtausch
In den meisten Fällen sind Tickets von der Rückgabe ausgeschlossen. Wurde dein Event abgesagt oder verlegt, kannst du prüfen, ob eine Rückgabe deiner Tickets möglich ist. In anderen Fällen prüfen wir gerne, ob wir einen Storno deiner Tickets dennoch ermöglichen können. Diesen Service können wir dir jedoch nur anbieten, wenn du deine Tickets direkt bei uns erworben hast.
Inhalt umschalten
Die Versandkosten beinhalten neben den reinen Portokosten auch die anfallenden Bearbeitungskosten für Verpackung, Kommissionierung und Versandvorbereitung. Diese Bearbeitungskosten sind bereits im Gesamtbetrag der Versandkosten enthalten und werden nicht separat berechnet oder ausgewiesen.

