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Nikolaj Szeps-Znaider, Pablo Ferrández

Bamberger Symphoniker
Samstag, 14.11.2026 20:00 Uhr Konzert- und Kongresshalle / Joseph-Keilberth-Saal, Bamberg
Nikolaj Szeps-Znaider, Pablo Ferrández
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Ermäßigungen gelten für SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (mehr als 60 %) und mit dem Zusatz B auch für deren Begleitperson, sowie wirtschaftlich Schwache (»SozCard«, GEZ-Befreiung o.ä.). Ein gültiger Ausweis ist bei Eintritt vorzulegen.

Mit dem 1971 komponierten Klangrausch von Luciano Berio wird Unruhe zu fesselnder Musik: Das vielfarbige Orchesterstück »Bewegung« ist von der Wiederholung einer Tonfolge geprägt – und der hypnotische Sog steigert sich dabei zunehmend in Tempo und Dynamik. Danach präsentieren wir mit Pablo Ferrández als Solisten das Konzert für Violoncello und Orchester von Robert Schumann: Er schrieb es 1850 in einem wahren Schaffenstaumel und wählte dafür seine Lieblingstonart a-Moll. In einem zu seinen Lebzeiten erschienenen Buch mit dem Titel »Aesthetik der Tonkunst« steht, dass diese »überall nur Hingebung verrät, in der Heiterkeit sich anschmiegt und in dem Schmerze nicht widerstrebt, noch auch trostlos verzagt«. Und so lässt sich das Stück wie eine dramatische Szene hören – mit einem Hauptthema, welches sich in zahlreichen Varianten wie ein roter Faden vom schwärmerischen Beginn bis zum feurigen Finale durchzieht. Den Abschluss des Programmes bildet die vierte Symphonie von Piotr Iljitsch Tschaikowski. Sie ist ein autobiographisches Werk aus dem Jahr 1878, in dem er seine aktuelle Situation reflektierte: Um das Geheimnis seiner Homosexualität zu hüten, war er kurz mit einer seiner Studentinnen verheiratet, aber damit noch unglücklicher bis hin zum Nervenzusammenbruch. Ein Schicksalsmotiv spielt eine entscheidende Rolle in dem mal schwermütigen, mal ungebändigten Bewegungsfluss, zu dem Tschaikowski äußerte: »Es gibt in meiner Symphonie keinen einzigen Takt, den ich nicht durchgefühlt hätte und der nicht Widerhall meines innersten Seelenlebens wäre.«

Nikolaj Szeps-Znaider Dirigent
Pablo Ferrández Violoncello

Luciano Berio Bewegung für Orchester
Robert Schumann Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Piotr I. Tschaikowski Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36