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Vladimir Jurowski

Bamberger Symphoniker
Sonntag, 06.12.2026 17:00 Uhr Konzert- und Kongresshalle / Joseph-Keilberth-Saal, Bamberg
Vladimir Jurowski
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Ermäßigungen gelten für SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung (mehr als 60 %) und mit dem Zusatz B auch für deren Begleitperson, sowie wirtschaftlich Schwache (»SozCard«, GEZ-Befreiung o.ä.). Ein gültiger Ausweis ist bei Eintritt vorzulegen.

Es ist eine große Ehre für uns, den Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper als Gastdirigenten in Bamberg begrüßen zu dürfen – und doch knüpft dies an die Orchestergeschichte an, denn bereits Joseph Keilberth war während seiner Bamberger Zeit auch Chefdirigent in Münchens erstem Opernhaus. Vladimir Jurowski debütiert bei uns mit einem Werk, das schon nach seiner Uraufführung als »Krone der Musik des 19. Jahrhunderts« gefeiert wurde: Die achte Symphonie von Anton Bruckner, die er 1887 in ihrer ersten Fassung beendete und sie Kaiser Franz Joseph I. von Österreich widmete. Der Komponist selbst nannte das Stück ein »Mysterium« und manchmal erhält die Symphonie den Beinamen »Apokalyptische« – und diese Charakterisierungen sind beide zutreffend: Sie vereint weihevolle Passagen mit volkstümlichen Episoden, aber ebenfalls verzweifelte Abgründe mit Todesthematik und ein hymnisches Adagio. Zudem gibt es extrem energische Stellen und ein zuweilen derb stampfendes Geschehen – das am Schluss jedoch glänzend und zuversichtlich ausklingt. Kein Wunder, dass sein Zeitgenosse Richard Wagner einmal lobend über seinen Kollegen äußerte: »Nur einen kenne ich, der an Beethoven heranreicht, und das ist Bruckner.« Insgesamt entfaltet sich ein bildgewaltiger und hochromantischer Musikfluss, der wie viele andere Stücke aus der Feder des Österreichers wahrlich bewegt, was der legendäre Dirigent Sergiu Celibidache einst mit diesen Worten ausdrückte: »Am Ende einer Bruckner-Symphonie erleben wir ein Gefühl der Vollkommenheit – das Gefühl, durch alles gegangen zu sein.«

Vladimir Jurowski Dirigent